Wasserschaden – was tun in den ersten 24 Stunden?

Tipps und Hintergründe rund um Wasserschäden, Schimmel und professionelle Sanierung – vom Fachbetrieb KTS Kämpfel.

Warum die ersten 24 Stunden zählen

Wasser dringt innerhalb weniger Stunden tief in Estrich, Dämmschichten und Wandaufbauten ein – weit über das sichtbar feuchte Bereich hinaus. Bereits nach 24 bis 48 Stunden kann Schimmelbildung beginnen. Je länger gewartet wird, desto größer der Schaden und desto höher die Sanierungskosten.

0–6 Stunden

Wasser breitet sich aus, zieht in Bodenbeläge und Estrich ein. Oberflächliche Schäden noch begrenzt.

6–24 Stunden

Feuchtigkeit erreicht Dämmschichten und Wandbereiche. Trocknung wird deutlich aufwändiger.

Ab 24–48 Stunden

Schimmelsporen beginnen zu keimen. Estrich und Holzbauteile können dauerhaft beschädigt werden.

Schritt für Schritt: Was jetzt zu tun ist

1. Wasserzufuhr sofort absperren

Drehen Sie den Haupthahn zu. Bei einem Rohrbruch im Keller oder hinter der Wand befindet sich der Hauptabsperrhahn meist direkt neben dem Wasserzähler. Jede Minute zählt.

2. Strom in betroffenen Bereichen abschalten

Schalten Sie den Sicherungskasten für alle betroffenen Räume aus. Wasser und Strom sind eine lebensgefährliche Kombination. Im Zweifel den Elektriker rufen, bevor betroffene Räume betreten werden.

3. Fachbetrieb kontaktieren – auch nachts

Ein zertifizierter Fachbetrieb für Wasserschadensanierung sollte so früh wie möglich informiert werden. Professionelle Sofortmaßnahmen begrenzen die Ausbreitung und legen die Grundlage für eine schnelle, kostengünstige Trocknung.

4. Schaden dokumentieren – vor dem Aufräumen

Fotografieren Sie alle betroffenen Bereiche gründlich, bevor Sie etwas verschieben oder entfernen. Diese Dokumentation ist für die Versicherungsabwicklung unverzichtbar.

5. Versicherung informieren

Melden Sie den Schaden umgehend Ihrer Gebäude- oder Hausratsversicherung. Viele Versicherungen erwarten eine Meldung innerhalb weniger Tage – wer zu lange wartet, riskiert Leistungskürzungen.

Hinweis

Bitte nicht selbst trocknen

Haushaltsventilatoren und Heizlüfter verteilen die Feuchtigkeit im Raum und begünstigen Schimmelwachstum. Professionelle Trocknungsgeräte arbeiten gezielt und messbar – ein Lüfter aus dem Baumarkt ist kein Ersatz.

Was zahlt die Versicherung?

Bei einem Leitungswasserschaden (Rohrbruch, Waschmaschine, Spülmaschine) übernimmt in der Regel die Gebäudeversicherung die Kosten für Trocknung und Wiederherstellung. Für beschädigte Möbel und persönliche Gegenstände ist die Hausratsversicherung zuständig.

Wichtig: Schäden durch Hochwasser oder Starkregen sind nur versichert, wenn eine spezielle Elementarschadenversicherung besteht.

Ein erfahrener Fachbetrieb unterstützt Sie bei der Schadensdokumentation und kann direkt mit der Versicherung abrechnen – das spart Zeit und Nerven.

Wasserschaden? Wir sind sofort für Sie da.

Unser Notdienst ist 24 Stunden erreichbar – auch am Wochenende und an Feiertagen.

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